Berlin ist Carsharing Hauptstadt 2013

Große Auswahl an Carsharing Autos in Berlin

Was des einen Leid ist des anderen Freud. Die Automobilhersteller klagen über abnehmende Verkaufszahlen – und müssen sich Neues ausdenken, um Menschen ans Autofahren zu bringen. Neue Formen der ‘Automobilität’ brauchen vor allem die Großstädte – und da hat sich in den letzten Jahren vieles getan. In Sachen Carsharingangebote hat Berlin ziemlich die Nase vorn, denn neue Konzepte werden erst einmal in der Hauptstadt ausprobiert.

Unterscheidung

Zunächst ist wichtig, die verschiedenen Arten des Carsharing zu unterscheiden.

  1. Klassisches Carsharing
  2. Privates Carsharing
  3. Spontanes Carsharing in Geschäftsbereichen

Allen Anbietern gemeinsam ist die Tatsache, dass man sich zunächst als Nutzer (Mieter bzw. beim privaten Carsharing auch: Vermieter) beim jeweiligen Service anmelden muss. Die Verfügbarkeit ist online abrufbar, die Buchung erfolgt ebenfalls im Internet. Viele Carsharing-Angebote können Sie zudem (oder ausschließlich) über Apps auf mobilen Endgeräten aufrufen und abwickeln.

‘Klassisches Carsharing’

Im klassischen Carsharing stehen die Fahrzeuge an mehreren ‘verbindlichen’ Stationen in der Stadt bereit, an die sie auch wieder zurück gestellt werden müssen. Gebucht wird heutzutage über das Internet. Es gibt verschiedene Fahrzeuggrößen. Der Fahrpreis setzt sich meist aus einer Kombination von Kilometer- und Minuten-Preis zusammen. Beispiele für klassisches Carsharing in Berlin sind Flinkster (http://www.flinkster.de/) und Greenwheels (https://www.greenwheels.com/) . Die einmalige Registrierungsgebühr für Flinkster entfällt für Bahncardkunden und Kunden von Multicity (s.u.). – auch bei Greenwheels gibt es ÖPNV-Abokunden einen Rabatt.

Privates Carsharing

Guten Freunden das Auto leihen – das machen manche gerne, manche weniger. Beim privaten Carsharing werden Privatwagen unter Fremden vermietet. Das geht über Anbieter wie Tamyca (von: Take My Car, http://www.tamyca.de/), weil diese eine Lösung für das lästige Versicherungsproblem gefunden haben. Dadurch, das Vermieter und Mieter bei diesem Anbieter gemeldet sind, besteht bei Zustandekommen eines Mietvertrages Rechtssicherheit und es wird eine gesonderte Versicherung abgeschlossen. Ähnlich, aber vorrangig auf Basis einer App für Smartphones, funktioniert auch CarZapp (http://www.carzapp.net/), ein Berliner StartUp, dessen Sharing-Konzept gerade in Berlin in der Erprobungsphase ist.

Spontanes Carsharing mit Geschäftsbereichen

Das ist die neue Art des Carsharing für die Smartphone-Nutzer und Freunde des Spontanen. Als erster Anbieter kam DriveNow (https://de.drive-now.com/) nach Berlin, bald gefolgt von car2go (https://www.car2go.com/de/berlin/) und Multicity (https://www.multicity-carsharing.de/).

Während man bei DriveNow 1er-BMWs und alle Varianten des Mini mieten kann, sind es bei car2go Smarts. Multicity gibt es bisher nur in Berlin, ausschließlich mit den elektrisch angetriebenen Citroën C-Zero. Multicity kooperiert mit Flinkster. Ist man bei ersterem angemeldet, kann man in Berlin und anderen Städten auch Flinkster nutzen und außerdem die Call-a-Bike-Fahrräder der Deutschen Bahn.

Für diese Art des Automietens sucht man sich entweder den nächstgelegenen freien Wagen über die App (bzw. über den Computer online) und bucht bzw. reserviert ihn. Dann muss man die Fahrt binnen 15 Minuten antreten. Außerdem kann man natürlich ‘freie’ Fahrzeuge direkt von der Straße weg mieten, wenn man an ihnen vorbei kommt. Abgestellt werden die Fahrzeuge bei beendeter Miete auf zulässigen Parkplätzen im Geschäftsbereich.

Bildquelle: berlin-kfz-gutachter.com

About Kevin

Ich bin selbst leidenschaftlicher Carsharing-Nutzer und schreibe hier zu allem was mit Carsharing zutun hat. Über ein "Like" oder Ihren Carsharing-Erfahrungsbericht ("Ich möchte einen Erfahrungsbericht schreiben") würden wir uns sehr freuen.

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